Kaffeeproduktion in Costa Rica

Morgens von Kaffeeduft geweckt werden, wie wundervoll man so in den Tag startet. Aber was sich so einfach anhört, fordert auch seine Leistung. Und hier in Costa Rica machen das natürlich auch nicht die Heinzelmännchen. Hier sind es wohl eher die Engel persönlich, die diesen tollen organischen Kaffee produzieren. Gucken wir uns mal die Kaffeeproduktion in Costa Rica genauer an.

Kaffeetour

Vorab schon mal eine glückliche Information für alle Kaffeeliebhaber und jene die es noch werden wollen.  Costa Rica bietet nicht nur den leckersten Kaffee der Welt, nein es befindet sich auch ein wahres Mekka an Besichtigungstouren durch Kaffeeplantagen an diversen Orten.  Hier erfährt man vom Pflänzchen bis zur Bohne, alles was es braucht um mehr über Kaffee zu wissen.

Schwarzes Gold

Entlohnung

Die üble Nachricht verpacken wir gleich mal nach der glücklichen. Wie immer hat alles seine (leider) Kehrseite. Leider lässt in diesem Bereich das Lohnniveau eines Kaffeebohnenpflückers zu wünschen übrig. Der vorgegebene Mindestlohn beträgt $ 1,60 pro Stunde. Unfassbar oder? In der heutigen Zeit? Bei dem Überfluss, gibt es immer noch Ausbeuterei und das noch ganz legal.

Tour

Jedenfalls sollte man für seine Spezialtour so um die 2 Stunden einplanen. Man wird auf den Plantagen überall super nett begrüßt und alle Fragen, mögen diese noch so doof sein, werden beantwortet.

  1. Der erste Stopp einer Tour startet natürlich immer mit den Kaffeebäumen, die sich meist unweit der Farm befinden. Dort wird man dann mit den Basisinformationen, vom Setzen bis zum Ernten, ausgestattet.
  2. Danach  geht es dann zum Kaffeesilo, ein großes, mehrstöckiges Metallgebäude, in dem die Bohnen gewaschen und die Haut entfernt wird. So sehen sie also aus die  Kaffeerohlinge, die uns dann jeden Morgen die richtige Power liefern. Wunderbar.
  3. Station 3 ist dann der Trockenplatz. Hier erhascht man dann Infos zur Trocknung der Bohnen und man sieht auch wie der Kaffee vermahlen wird.
Kaffeetasse
Kaffeegenuss in Costa Rica

Ende der Reise

Am Ende jeder Tour gibt es dann eine „Abschlussprüfung“. Man muss 2 verschiedene Kaffeesorten verkosten und so eine Qualitätsbestimmung durchführen.  Herrlich.

Coopepilangosta

Eine nicht unwesentliche Info möchten wir euch nicht vorenthalten. Die Coopepilangosta. Bei der Coopepilangosta handelt es sich um eine Genossenschaft, die 1962 von Kaffeeproduzenten gegründet wurde. Das Ziel war bessere Marktbedingungen für ihren Kaffee zu schaffen. 2005 hat man dann die Möglichkeit der Touristentouren in die Plantagen weiter ausgebaut. So ist die Zeit zwischen den Ernten finanziell überbrückbar.

Kaffee & Tourismus bilden in Costa Rica eben die Herzstücke des Landes und warum nicht miteinander fair verbinden. Geiles Projekt.

Solltet ihr euch auf jeden Fall einmal ansehen. Wenn ihr eine passende Unterkunft dazu sucht, wir haben hier einen Spezialtipp für euch.

 

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