Plastik ade? Von wegen!

Was für eine Enttäuschung! Die Uno-Umweltkonferenz in Nairobi war ein absoluter Reinfall in Sachen Klimapolitik.

Überall Plastik! Zum Verzweifeln!

Wir haben gehofft, wir haben gebetet, wir wurden enttäuscht! Wieder einmal! Die Uno-Umweltkonferenz am 14. März 2019 in Nairobi hätte uns mit der aktuellen Klimapolitik versöhnen können. Schließlich stand der Kampf gegen den Plastikmüll ganz oben auf der Tagesordnung.

Doch Fehlanzeige! „Zur Umweltkonferenz in Nairobi entfällt die angekündigte Berichterstattung wegen des mangelnden Nachrichtenwerts“, meldete „Die Deutsche Presse-Agentur“ zum Abschluss der Tagung. Wie bitte??!! Die Rettung der Welt ist keine Berichterstattung mehr wert?

Gut gemeint, aber zu wenig!

Ist der Kampf gegen den Plastikmüll etwa so aussichtslos? Sicherlich, vielerorts wird gern schon mal auf den Staatsfeind Nummer Eins verzichtet – so dürfen hier in Guanacaste zum Beispiel keine Plastikstrohhalme verwendet werden. Oder in Kenia, wo seit anderthalb Jahren ein Plastiktütenverbot gilt. Doch statt eines großen Happy Ends, wirken diese kleinen Siege wie ein winziges Strohfeuer. 

Mensch und Tier gehen am Plastik zugrunde

Plastik hier, Plastik da, Plastik überall

Denn immer noch werden bis zu 13 Millionen Tonnen Kunststoff jährlich in unserer Natur entsorgt. Bedenkenlos! Dabei verrottet Plastik herzlich langsam. Kein Wunder also, dass es bereits überall zu finden ist: Egal ob im Meer, an Land, vollgetopft in den Mägen von Tieren oder als Mikropartikel in unserem Trinkwasser und auf unseren Tellern.

Schuld haben immer die anderen

Hauptakteur bei diesem Krimi ist vor allem China. Laut neusten Erkenntnissen entsorgt das Land jährlich Millionen Tonnen Kunststoff in unsere Weltmeere – vor allem über seine Flüsse! Doch alleine darf dem Land der Schwarze Peter nicht zugeschoben werden. So exportieren viele elitäre Industriestaaten dankend ihren gesamten Plastikmüll nach Asien … und feiern anschließend ihre Weiße Weste in Sachen Müllentsorgung.

Deutscher Plastikmüll in Asien

Die Wirtschaft als Strippenzieher

Und natürlich hat auch wiedereinmal die Wirtschaft ihre Finger im Spiel. So sorgte das Kunsttoff-Imperium aus USA und Saudi-Arabien dafür, dass mögliche Resolutionen bereits im Keim erstickt wurden. Die Umweltverschmutzung solle doch bitte auf staatlicher Ebene geregelt werden – klar! Man stelle sich nur vor, die Konsumgesellschaft dieser Staaten müsste auf Plastik verzichten. Nicht auszudenken, was das für die Schönen und Reichen dieser Welt für Einbußen bedeuten würde. 

Jede Plastikflasche zählt

Plastik überall – sogar in unserem Körper

Der emissionslose Frachter

Neue Prognose des Instituto Meteorológico Nacional Costa Rica.

Starker Regen in Guanacaste

Zwischendurch hatte der Regen aufgehört, kam dann aber noch mal wieder…Heute Morgen wird es in Costa Rica überwiegend bewölkt sein, wobei gelegentlich der Regen nachlässt. Regenfälle werden für diesen Zeitraum nur an der Küste der Nicoya-Halbinsel erwartet, mit Mengen zwischen 10-20 mm.

Am Nachmittag wird es in weiten Teilen des Landes zu Regenfällen kommen. Im Pazifik sind kumulierte Mengen zwischen 30-40 mm und maximal 60-80 mm vorgesehen. Im Zentraltal wird es Nieselregen geben und Regenfälle werden isoliert und variieren in der Intensität von schwach bis mäßig, mit maximalen Mengen von 20mm pünktlich. Für die nördliche Zone und die Karibik werden die Regenfälle von Gewittern begleitet und konzentrieren sich in der Nähe der Berge.

Nachts werden sich die Regenfälle entlang der Pazifikküste konzentrieren, mit Mengen zwischen 20-30mm.

Bitte vorsichtig sein in Gebieten mit Hochwasseranfälligkeit aufgrund der Sättigung der Kanalisation, aufgrund der Zunahme von reißenden Flüssen und Bächen.

PS. Gerade kommt die Sonne wieder…..