Die Mär von der Regenzeit in Guanacaste, Costa Rica

Costa Rica Nebensaison

Fast alle Reiseführer schreiben die empfohlene Reisezeit in Costa Rica ist die Trockenzeit – zwischen Dezember und Mai. Stimmt das wirklich?

Naturparadies Costa Rica

Tagelanger Regen, überflutete Straßen, wuchtige Stürme – so stellen sich viele die Regenzeit hier in Costa Rica vor. Ha, weit gefehlt. Klar, gibt es viel Regen. Und auch die ein oder andere Straße führt plötzlich durch einen Fluß. Und ja, es gibt auch wilde Gewitterstürme. Aber all dies ist eben vor allem abhängig von der Region.

Auf die Klimazone kommt es an

Costa Rica verfügt über zahlreiche Klimazonen und die lassen sich nicht einfach über einen Kamm scheren. In einem subtropischen Gebiet gibt es logischerweise viel mehr Regen, als in einem trockenen Arenal, wie in der Gegend von zum Beispiel Liberia. So regnet es hier in Guanacaste zwischen Mai und Ende November gerade einmal eine Stunde täglich – meist sogar erst in der Nacht. Moment mal, in Deutschland gießt es doch gern mal eine Woche in Strömen. Von Regenzeit spricht hier aber keiner …

Die Erderwärmung ist schuld

Zudem hat natürlich der Klimawandel seine dreckigen Finger mit im Spiel. Hat früher pünktlich mit dem ersten Mond der Himmel im Mai seine Schleusen geöffnet und erst Anfang November wieder geschlossen. Kann es heute auch noch bis Ende Dezember, ja genau in der Hochsaison, oder Anfang April zu Wolkenbrüchen kommen. Dafür kommt in der vermeintlichen Regenzeit über Wochen manchmal gar nichts runter. Fast scheint es also, als wären die vermeintlichen Insider der Reiseführer lange nicht mehr im Land gewesen.

Einfach die schönste Jahreszeit

Und mal ehrlich, es ist eben auch die schönere Jahreszeit. Mensch und Tier atmen auf! Plötzlich grünt und blüht es überall. Die exotischsten Blumen sprießen, der Wald erstrahlt im sattem Grün. An allen Ecken und Enden tollen auf einmal Tiere. Die Menschen sind durch und durch entspannter. Nationalparks und Strände sind nicht mehr überlaufen.

Wir sind nicht aus Zucker

Warum also sollte man nur in der Trockenzeit nach Costa Rica reisen? Weil die Reiseführer von stereotypischen Touristenwünschen ausgehen? Sonne, Strand und All-inklusive Entertainment … Nein Leute, macht euch lieber ein eigenes Bild von diesem wundervollen und vielseitigen Land. Was macht ein wenig Regen. Wir sind schließlich nicht aus Zucker.

Kommt einfach mal nach Costa Rica in der Regenzeit und geniest es.

Hier ein Erfahrungsbericht Costa Rica:

Nicht mit der Sauerstoff-Maske die Tagesschau anschauen, sondern am Meer in den Tropen den reinen Sauerstoff einatmen.

Regeln im Nationalpark in Costa Rica

Hotel-Geheimtipp am Strand

Nächster Stopp: Guanacaste

Der emissionslose Frachter

Bootsbau in Costa Rica

Heutzutage ist im Bezug auf Nachhaltigkeit Weiterdenken angesagt. Nicht nur der Anbau soll „bio“ sein, sonder auch alles was dazu gehört. Dabei spielt der Transport der Ware natürlich eine rießen Rolle. Was so ein Frachter auf seinem Weg von Amerika nach beispielsweise Europa verbraucht, will man eigentlich gar nicht wissen…von Flugzeugen gar nicht erst angefangen. Doch jetzt wird eine Alternative entwickelt…

Wie soll das funktionieren?

Auch hier macht Costa Rica wieder mal einen Schritt nach vorn. Denn in dem Land, das bis 2021 klimaneutral sein möchte, wird momentan ein emissionsloser Frachter gebaut.

Der Frachter mit Namen „Ceiba“ wird falls möglich mit traditionellen Segeln vorangebracht. So kann vorhandener Wind genutzt werden, es wird also auf simple, langbekannte Methoden zurückgegriffen. Aber auch der Fortschritt lässt nicht aus: Benötigt das Schiff nämlich Antrieb, wird es elektrisch betrieben. Und zwar mit gelagerten Akkus, welche vorher durch nachhaltig erzeugter Energie aufgeladen wurden. Hierbei ist die Rede von Wind- oder Solarenergie, also nichts mit Kohlenstoffdioxid-Ausstoß…

Umweltschädlicher Transport
Normale Frachter pusten unglaublich viele Schadstoffe in die Umgebung…

Das Gesamtbild stimmt

Bei der Ceiba stimmt aber auch das Gesamtbild: der Frachter wird gebaut aus Bäumen, die vorher von einem Hurrikan umgefegt wurden. Nicht nur wurden deshalb also nicht extra Bäume gefällt, für jeden gebrauchten Baum wurde sogar ein Neuer gepflanzt. Vollkommen nachhaltig also.

http://www.spiegel.de/video/dieses-frachtschiff-ist-komplett-emissionsfrei-video-99024621.html


Bald können wir also hoffentlich nicht nur Bio-Kaffee aus Mittelamerika genießen, wir wissen dann auch, dass dieser ohne irgendeinen Schadstoff-Ausstoß zu uns gelangt ist. Da schmeckt die morgendliche Tasse doch gleich um einiges besser…

Wie verhält man sich richtig in einem National Park in Costa Rica?

Chilliges Hotel mitten im Dschungel

Regeln im Nationalpark in Costa Rica

Regeln in der Natur Costa Rica

Verschiedene Nationalparks sind eine der Touristenaktionen, die jedes Jahr so viele Leute nach Costa Rica ziehen. Allerdings benehmen sich einige alles andere als angebracht und bringen die eigentliche Unberührtheit dieser Orte in Gefahr. Wie benehme ich mich also angemessen in einem Nationalpark in Costa Rica?

Regeln für den richtigen Aufenthalt

Die „Área de Conservación Pacífico Central“ gibt wichtige Tipps für das Verhalten in einem Nationalpark in Costa Rica. So sollen die Besucher selbst, die Natur und natürlich auch die dort lebenden Tiere geschützt werden. Niemals soll man ohne Erlaubnis in einen solchen Park eindringen und auch das Mitbringen von alkoholischen Getränken, Tabak oder Zigaretten ist strengstens verboten.

Das eigene Haustier sollte man besser auch zuhause lassen. Sie könnten von wilden Tieren angegriffen werden oder Krankheiten übertragen. Da die Tiere in Nationalparks frei leben, sollte man hier besonders aufpassen!

Faultier in Costa Rica
Tiere können in Nationalparks frei leben

Fahre vorsichtig, falls du mit dem Auto unterwegs bist. Außerdem ist das Streicheln oder Füttern der Tiere verboten. Es ist zum einen gefährlich für einen selbst und auch für die Tiere dort. Durch unser Essen könnten sie Diabetes, Karies oder andere Krankheiten bekommen, oder die Eltern bringen ihren Kinder nicht bei selbst auf die Jagd zu gehen.

Allgemein muss man bedenken, dass man nun mal lediglich Gast in einem fremden Zuhause ist, das genau so verlassen werden soll, wie es vorgefunden wurde: unversehrt. Deshalb sind natürlich auch Müll liegen lassen, Lagerfeuer, Blitzlicht, Geräte die Lärm machen, Drohnen oder Fahrräder verboten.

Die Natur erhalten im Nationalpark in Costa Rica

Vor dem Besuch sollte man sich auch nochmal die jeweilige Web-Seite des Parks anschauen, manche geben noch extra Tipps oder haben ihre eigenen Regeln.

Costa Rica Park
Manuel Antonio National Park in Costa Rica

Auch wenn das jetzt nach einer Menge Verboten klingt, sind diese absolut nötig. Denn nur so kann die Flora und Fauna erhalten bleiben, für die die Touristen überhaupt erst kommen. Nehme die unglaubliche Natur auf, sehe dich um und gehe sicher, nichts unnötiges zu hinterlassen. Nur wenn wir den Nationalparks den nötigen Respekt entgegen bringen, können auch noch Leute nach uns dieses Naturereignis bewundern. Und die Tiere können ungestört ihr Leben leben.

Plastik erobert die Welt

Chilliges Hotel zwischen Strand und Dschungel

Hotel Samara erstrahlt in frischen Farben

großes Schwimmbecken in Costa Rica

Es blitzt und blinkt im Hotel Samara in Costa Rica. Alle arbeiten auf Hochtouren. Es wird gestrichen, geputzt, geschnitten, lackiert, geschmirgelt, gepflanzt, gefliest und und und… Denn in den Sommermonaten bleibt für so etwas wenig Zeit.

Großer Pool im Hotel Samara
Kein Wasser im Pool und Renovierungsarbeiten

Hotel Costa Rica Pool, reinspringen und sich wohlfühlen

Und damit die Gäste sich auch im Pool besonders wohl fühlen, haben wir den ordentlich renoviert. Fliesen und Fugen ausgebessert, neue Farbe aufgetragen und frisches Wasser eingelassen.

Auch etwas Weihnachtsdeko hängt schon, schließlich stehen die festlichen Tage ja bevor. Und wir freuen uns auf eine gemeisame Weihnachtsfeier.

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